Innovative Foodkonzepte • Oct 18, 2017

Restaurant-Sharing mit "LADEN EIN"

Ich war dieses Jahr beim Gastro-Gründerpreis 2017 in Berlin mit dabei: es war ein inspirierender und interessanter Tag mit bunt-gemischtem Vortragsprogramm zum Thema Food, Gastronomie und Digitalisierung.

Im Publikum saßen Foodblogger, Gründungsinteressierte, Foodies, Gastro-Gründerpreis-Teilnehmer etc. Die SAP DATA Space war Gastgeberin des Gastro-Gründerpreises 2017 mit super modernem Ambiente und loftiger Atmosphäre, gerne wieder. :)

Besonders spannend fand ich den Vortrag „POP Up als Chance für den Markteintritt“ von Till Riekenbrauk vom LADEN EIN, von dem ich euch heute berichte.

Wer ist LADEN EIN?

LADEN EIN ist ein sogenanntes POP-Up Restaurant bzw. Restaurant-Sharing-Konzept aus Köln mit 30-40 Sitzplätzen.

Ähnlich wie der Sharing-Ansatz in meinem Beitrag zum ersten Foodsharing-Café in Deutschland, stehen beim LADEN EIN zwar nicht die geretteten Lebensmittel im Fokus, aber der Laden an sich, der geteilt wird (engl. "share").

Alle 2 Wochen wechselt der Betreiber des LADEN EIN und bringt ein neues Gastronomiekonzept mit, das er testen möchte. Die Konzepte der potenziellen Gastgeber werden vorab vom LADEN EIN gesichtet und nach Erfolgswahrscheinlichkeit, also nach Umsatz, ausgewählt.

Der Clue an der Sache ist: der Gastgeber zahlt nur umsatzteilig die Miete für den LADEN EIN. Wenn sein Konzept nicht läuft, zahlt er nichts für die Ladenmiete und wenn es läuft, dann zahlt er umsatzteilig die Miete an LADEN EIN: ein fairer Deal mit geringem finanziellen Risiko für den Gastgeber!

LADEN EIN

Was ist das Besondere am Restaurant-Sharing-Konzept?

Was ist sonst noch interessant?

Bereits 50 Gastgeber waren schon im LADEN EIN fleißig am Werkeln, darunter gab es mexikanisches Streetfood, koreanische Burger, japanische Nudeln, senegalesische & afrikanische Küche, japanischen Nudeln und ein BBQ- Konzept.

LADEN EIN legt Wert auf ein qualitatives Foodangebot und auf den Verzicht von Convenience-Produkte: alle Speisen werden frisch vor deinen Augen zubereitet! Yummy!

Aktuell ist „Uncle Vince“ der Gastgeber mit original jamaikanischer Küche. Es gibt Stockfish ("salt fish"), Zwiebeln, Paprika, Tomate und Reis, dazu wird Ackee, die jamaikanische Nationalfrucht, gereicht.

Wenn du Lust auf einen leckeren und günstigen Mittagstisch in Köln hast, dann komm doch einfach im Uncle Vince mit 10 Euro vorbei. 

Achtung: nur noch bis zum 28.10.2017, danach ist wieder jemand anderes am Kochen!

POP-Up im LADEN EIN!

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